Ein Konsortium aus Deutscher Sporthilfe und den Betreibern
der
Wiesbadener Spielbank soll die geplante internationale
Spielbank auf dem
Rhein-Main-Flughafen organisieren. Entsprechende
Vertragsverhandlungen
empfiehlt Kämmerer Albrecht Glaser (CDU) in einem Papier, das
am
heutigen Freitag dem Magistrat vorliegt. Nur wenn diese Verhandlungen scheitern, käme ein zweiter
Bewerber,
eine französische Gruppe, zum Zuge. Gegen sie wird im Römer
vorgebracht, dass sie keine Erfahrungen mit Spielbanken in
Deutschland
besitze. Tatsächlich hat die Stadt Frankfurt Interesse daran,
der Deutschen
Sporthilfe zum Erfolg zu verhelfen. Oberbürgermeisterin Petra
Roth (CDU)
versucht seit geraumer Zeit in Gesprächen mit der Deutschen
Sporthilfe
den alljährlichen "Ball des Sports" von der hessischen
Landeshauptstadt
Wiesbaden abzuwerben.
Roth möchte dieses gesellschaftliche Ereignis, das von der
Sporthilfe
organisiert wird, gerne aus der Wiesbadener Rhein-Main-Halle
nach
Frankfurt holen. jg