Im ersten Halbjahr international fast 50 Prozent
mehr umgesetzt Espelkamp. Die Gauselmann AG
konnte die positive
Geschäftsentwicklung weltweit
auch im 1. Halbjahr 1999
fortsetzen. Der gesamte Umsatz
erreichte in diesem Zeitraum 550 Mio. DM. Er stieg
damit nominal um 12 %.
Die Gauselmann-Gruppe führt den Erfolg auch des 1.
Halbjahres 1999 auf ihre konsequente und innovative
Produktpolitik sowie den weiteren Ausbau der
internationalen Marktpräsenz zurück. Das Unternehmen,
so Paul und Michael Gauselmann in einer Mitteilung, sei
"fit für das neue Jahrtausend". In Deutschland musste
das Unternehmen bei dem Hauptstandbein seiner
Produktion, den Geld-Gewinn-Spielgeräten, allerdings
erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen. Für Paul
Gauselmann ist dies wiederum ein Beleg dafür, dass der
Gesetzgeber die Spielverordnung ändern und
europäischen Standards angleichen muss. Erfreulicher
verlief dagegen die Entwicklung auf den internationalen
Märkten. Im Ausland stieg der Umsatz von 117 Mio. DM
auf 171 Mio. DM an. Damit wurden 31 Prozent des
Gruppenumsatzes auf internationalen Märkten erzielt.
Am 30. Juni waren in der Gauselmann-Gruppe 5 291
Personen beschäftigt (Vorjahr: 5 126). Davon entfielen
4 035 auf Deutschland und 1 256 auf das Ausland. Auf
Vollzeitstellen umgerechnet entspricht dies 4 443
(3 721) Beschäftigten. Deutliche Veränderung gab es
den Angaben zufolge aufgrund der "630-Mark-Regelung"
bei der Merkur-Spielothek. Dieses Unternehmen der
Gauselmann-Gruppe musste von April bis Juni wegen
der neuen Gesetzgebung einen Personalrückgang von
536 geringfügig Beschäftigten hinnehmen. Das Ergebnis
der ersten sechs Monate belegt aus Sicht von
Gauselmann, dass die strategischen Entscheidungen
der vergangenen Jahre auf einem "soliden Fundament"
gebaut sind. In das zweite Halbjahr geht die
Gauselmann-Gruppe deshalb mit "verhaltenem
Optimismus"