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Gauselmann wächst im Ausland
Medium:Neue Westfälische
Datum: 03.09.1999
Im ersten Halbjahr international fast 50 Prozent mehr umgesetzt

Espelkamp. Die Gauselmann AG konnte die positive Geschäftsentwicklung weltweit auch im 1. Halbjahr 1999 fortsetzen. Der gesamte Umsatz erreichte in diesem Zeitraum 550 Mio. DM. Er stieg damit nominal um 12 %.

Die Gauselmann-Gruppe führt den Erfolg auch des 1. Halbjahres 1999 auf ihre konsequente und innovative Produktpolitik sowie den weiteren Ausbau der internationalen Marktpräsenz zurück. Das Unternehmen, so Paul und Michael Gauselmann in einer Mitteilung, sei "fit für das neue Jahrtausend". In Deutschland musste das Unternehmen bei dem Hauptstandbein seiner Produktion, den Geld-Gewinn-Spielgeräten, allerdings erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen. Für Paul Gauselmann ist dies wiederum ein Beleg dafür, dass der Gesetzgeber die Spielverordnung ändern und europäischen Standards angleichen muss. Erfreulicher verlief dagegen die Entwicklung auf den internationalen Märkten. Im Ausland stieg der Umsatz von 117 Mio. DM auf 171 Mio. DM an. Damit wurden 31 Prozent des Gruppenumsatzes auf internationalen Märkten erzielt. Am 30. Juni waren in der Gauselmann-Gruppe 5 291 Personen beschäftigt (Vorjahr: 5 126). Davon entfielen 4 035 auf Deutschland und 1 256 auf das Ausland. Auf

Vollzeitstellen umgerechnet entspricht dies 4 443 (3 721) Beschäftigten. Deutliche Veränderung gab es den Angaben zufolge aufgrund der "630-Mark-Regelung" bei der Merkur-Spielothek. Dieses Unternehmen der Gauselmann-Gruppe musste von April bis Juni wegen der neuen Gesetzgebung einen Personalrückgang von 536 geringfügig Beschäftigten hinnehmen. Das Ergebnis der ersten sechs Monate belegt aus Sicht von Gauselmann, dass die strategischen Entscheidungen der vergangenen Jahre auf einem "soliden Fundament" gebaut sind. In das zweite Halbjahr geht die Gauselmann-Gruppe deshalb mit "verhaltenem Optimismus"


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