Wiesbadener Spielbank bewirbt sich am Flughafen
Die Würfel für die Spielbank auf dem Flughafen sollen bald fallen.
Unmittelbar nach der Sommerpause will Stadtkämmerer Albrecht Glaser
(CDU) dem Magistrat seinen Vorschlag für den künftigen Konzessionär
für das Glücksspiel am Flughafen unterbreiten. "In diesem Jahr
wird definitiv eine Entscheidung fallen", versichert Thomas Stöhr,
der Leiter des Dezernatsbüros. Anfang 2000 könne die Kugel dann
rollen. Immerhin hat die Stadt bereits für das kommende Jahr 750
000 Mark aus der Spielbankabgabe in ihrem Etat vorgesehen.
Für das Glücksspiel auf Rhein-Main interessieren sich zwei Bewerber
mit Roulette-Erfahrungen. Nach FR-Informationen wollen die Konzessionäre
der Wiesbadener Spielbank, Achterfeld und Jahr, die auch das Hamburger
Casino betreiben, in Frankfurt Fuß fassen. Thomas Stöhr aus der
Stadtischen Kämmerei möchte allerdings keine Namen nennen oder
bestätigen. maf / luf Siehe Wirtschaftsspiegel