Karlsruhe/Baden-Baden (dpa) - Drei Jahre lang hatte ein Bankdirektor aus Baden-Baden 7,5 Millionen Mark von Kunden veruntreut und zusammen mit 500.000 Mark aus eigener Tsche im Kasino der Stadt verspielt. Jetzt wollte der 56jährige die acht Millionen Mark von der Spielbank zurückhaben, weil sie in verwerflicher Weise seine Spielsucht ausgenutzt habe. Doch der Mann scheiterte gestern vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe. Auch Gutachter hätten das Gericht nicht davonüberzeugen können, daß der Banker wegen Spielsucht teilweise geschäftsunfähig gewesen sei, heißt es in dem Urteil.
taz Nr. 5815 vom 20.4.1999 Seite 8 9 Zeilen
Agentur